Dienstag, 23. Mai 2017

Rezension: Brausepulverherz

Titel: "Brausepulverherz"
Autorin: Leonie Lastella
Seitenzahl: 492
Verlag: Fischer
Taschenbuch, 9,99€

Klappentext:
Wenn das Herz kribbelt und bitzelt wie Brausepulver auf der Zunge...
Jiara lebt eigentlich in Hamburg, jobbt aber den Sommer über in einer Trattoria an der italienischen Riviera. Ihr ansonsten so strukturiertes Leben steht Kopf, als sie Milo trifft. Na ja, von einem »Treffen« kann hier nicht die Rede sein, eher von einer Explosion, ein Tsunami, einem Feuerwerk. Nein, Letzteres wäre dann doch zu kitschig. Sofort ist da dieses Knistern und Kribbeln. Nur manchmal fühlt es sich eher an wie kleine Stromschläge - so grundverschieden sind die beiden. Und eigentlich darf das alles nicht sein: Jiara hat einen Freund, ein Leben und eine Zukunft in Hamburg - oder?

Cover:
Ich finde das Cover sehr schön und es passt auch gut zum Buch. Das Cover ist ziemlich sommerlich aus und hat ein paar bunte Punkte, was wunderbar zum Buch passt.

Meine Meinung:
Ich fand das Buch wahnsinnig gut, schon das erste Kapitel hat mich total mitgerissen und Lust auf mehr gemacht. Der Schreibstil von Leonie Lastella hat mir auch sofort gut gefallen und ich fand es toll, dass es nach jedem Kapitel ein Perspektivenwechsel kam, weil man so die Geschichte aus Jiaras Sicht und aus Milos Sicht erleben konnte. Ich fand die Aufteilung der Perspektiven so wie sie ist ganz gut aber ich hätte es schön gefunden wenn die Kapitel aus Milos Sicht ein bisschen länger gewesen wären, da mir seine Sicht auch sehr gut gefallen hat. Die drei Hauptcharaktere waren sehr gut und wie ich fand, mit sehr viel Liebe, ausgearbeitet. Ich konnte mich mit allen drei direkt gut anfreunden. Dario ist zwar mehr so ein Mittelding zwischen Haupt- und Nebencharakter aber ich fand ihn trotzdem sehr wichtig.
Mal ganz von dem "Oberflächlichen" abgesehen fand ich auch die Geschichte wunderbar. Jiara und Milo haben sich direkt in ersten Kapitel kennen gelernt und von da an ging es direkt richtig los, es kamen immer wieder Geheimnisse oder Geschichten aus der Vergangenheit hoch, was manchmal gute aber manchmal auch schlechte Dinge waren. Vor allem waren Jonas und die Familie von Milo schwere Lasten der beiden, die der Geschichte aber eine gewisse Richtung gab.
Auch die Nebengeschichte um Dario und Nina fand ich toll, man hat zwar bis kurz vorm Ende nicht allzu viel über die beiden, als Paar erfahren aber ich fand die Geschichte der beiden trotzdem gut eingebracht, außerdem hat die Geschichte der beiden die Geschichte rund um Jiara und Milo ein wenig abgerundet.

Bewertung:
5/5🌟 Ein tolles Buch für den Sommer ☺️

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